Aktuelles der Aktiven

Dienstabend: Objektbegehungen Kindergarten und Schule (5. Oktober 2018)

Neben den praktischen Ausbildungen gehören zu unverzichtbaren Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr auch regelmäßige Objektbegehungen. Gleich zwei Objekte standen am Dienstabend, Freitag den 05.10.2018, auf dem Programm.

Zuerst wurde zusammen mit der Kinderhausleiterin Bettina Bucher und Hausmeister Edwin Senft das Kinderhaus Santa Maria besichtigt. Vor allem für die PA-Träger waren die teilweise sehr verwinkelten Gruppenräume interessant, um im Ernstfall darauf eingestellt zu sein.

Im Anschluss zum Kinderhaus wurde die VS Falkenstein besucht. Zusammen mit Hausmeister Manfred Duscher wurder der Alarmierungsweg der BMZ durchgesprochen, die Technikräume im UG der Schule besichtigt und die Zugänge zur Schule durchgesprochen.
Im Zuge der Begehungen wurde auch der Umgang mit den im MLF und LF16 hinterlegten Alarmplänen geübt.
Beide Objektbegehungen waren für alle teilnehmenden Kameraden interessant und aufschlussreich.

Leistungsabzeichen: Gruppe im Löscheinsatz (3. Oktober 2018)

Teilnehmer am LeistungsabzeichenUm bei Brandeinsätzen schnell und effektiv helfen zu können, müssen die Feuerwehrfrauen und -männer immer wieder ihr wissen auffrischen und sich Ausbildungen unterziehen. Die Gruppe im Löscheinsatz war diesmal das Thema für 2 Gruppen der Feuerwehr Falkenstein am letzten Mittwoch.
Unter den Augen der Schiedsrichter von Kreisbrandmeister Meier Christian, Blüml Hermann und Mühlbauer Christian, wurde die Abnahme der Leistungprüfung durchgeführt. Beide Gruppen absolvierten die Prüfung erfolgreich.
Kreisbrandmeister Meier bedankte sich bei allen Teilnehmer für das Engagement und das sie sich die Zeit für die Ausbildung genommen
haben, um anderen Helfen zu können.

Zu den Teilnehmer gehörten:
Gruppe 1:
Daniel Holz, Matthias Handl, Agnes Semmelmann, Maximilan Griesbeck, Michael Wagner, Lukas Bräu, Christian Aumert, Jonas Pangerl, Christoph Aumüller.
Gruppe 2:
Christian Senft, Florian Engl, Eva Wiesmüller, Matthias Zollner, Korbinian Senft, Simon Aumüller, Andrè Hecht.

Teilnahme an der Übung zur Brandschutzwoche (20. September 2018)

Wie jedes Jahr stand am Donnerstag, den 20.09.2018, wieder ein Mal eine Übung im KBM Bereich Falkenstein im Rahmen der Feuerwehraktionswoche, die in diesem Jahr unter dem Leitsatz „Begegnen-Bewegen-Bewirken“ stand, statt.
Ausrichter der diesjährigen Übung war die Freiwillige Feuerwehr Arrach, die sich somit auch um die Organisation des Übungsobjekts bemühte.
Angenommen wurde in diesem Jahr ein Brand in einem öffentlichen Gebäude (Pfarrheim), in dem ein Ministrantenlager stattfand, womit bei Alarmierung von mehreren eingeschlossenen ausgegangen wurde.

Nachdem gegen 19:45 Uhr durch KBM Christian Meier und KBI Florian Hierl alarmiert wurde, rückten die Einsatzkräfte an um ihre jeweiligen Aufgaben zu übernehmen.
Als nächste, an den Unfallort anliegende, Feuerwehr mit PA-Geräteträgern bestand unser Primärauftrag darin, die ersten beiden Atemschutztrupps zu stellen und die Atemschutzsammelstelle einzurichten. Die weiteren Trupps stellten daraufhin die Feuerwehren aus Rettenbach und Michelsneukirchen.

Heuer zum ersten Mal bei einer Übung der Feuerwehraktionswoche dabei, war der BRK Cham Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuz mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst, dem HVO der BRK Bereitschaft Falkenstein, zwei Rettungswägen und der SEG Behandlung (GW San und MTW). Somit waren Mitglieder aus verschiedenen Bereitschaften aus dem gesamten Landkreis Cham beteiligt. Hauptaugenmerk der Teilnahme des BRK war die Zusammenarbeit der Schnittstellen und die Zusammenarbeit zwischen den Rettungsdienstmitarbeitern und den Feuerwehrkräften zu üben.
Somit konnten durch die Atemschutzgeräteträger rasch sämtliche Patienten über Leitern und über das Treppenhaus befreit und den Rettungskräften übergeben werden.

Durch andere Feuerwehren des KBM-Bereichs wurde die Wasserversorgung über einen nahe gelegenen Oberflurhydranten und den einige Meter entfernten Bach sichergestellt.

Nachdem sämtliche Patienten aus dem verrauchten Gebäude befreit wurden und das Feuer unter Kontrolle stand wurde die Übung durch den Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Arrach offiziell beendet.

Anschließend fand die Übungsnachbesprechung statt. Einsatzleiter und Kommandant der FF Arrach Christian Mühlbauer grüßte zuerst die anwesenden Feuerwehrkameraden und -kameradinnen und die anwesenden Funktionsträger. Laut ihm, war es wieder eine gelungene Übung die zeigte, das die Zusammenarbeit zwischen den Ortsfeuerwehren gut funktioniere.

Anschließend berichteten die einzelnen Abschnittsleiter über das Gelingen der Ansaugung und Wasserförderung, die Verkehrsabsicherung mit verbundener Einrichtung einer Umleitung und über die Zusammenarbeit der einzelnen Atemschutzüberwachungen mit der Atemschutzsammelstelle.

Daraufhin erläuterte von Seiten des BRK Einsatzleiter Rettungsdienst Tobias Muhr über die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen und dem Vorgehen des Rettungsdienstes.

Danach folgte die Abschlussbesprechung durch KBI Florian Hierl und KBM Christian Meier, die ebenfalls die gute Zusammenarbeit lobten.

Dienstabend: Gefahrgut und Not-Dekon (7. September 2018)

Im Dienstabend der FF Falkenstein am 07.09.2018 wurde das Thema Gefahrgut durchgenommen. Es ging darum, welche Möglichkeiten haben wir als örtliche Feuerwehr, um Erstmaßnahmen an einer Gefahrgut-Einsatzstelle durchzuführen.
Dazu wurde auf einem Parkplatz ein Übungsobjekt, in dem Fall ein Anhänger mit einem 200L Fass präpariert, von dem Unbekannte Flüssigkeiten austreten. Es wurde angenommen, dass es sich um einen Lieferwagen ohne äußerliche Kennzeichnung handelt und der Fahrer nicht weiß, was er genau geladen hat. Beim Bremsen verrutschte die Ladung und schlug Leck.

Bei der Anfahrt und Aufstellung der Fahrzeuge wurde bereits auf das Thema Ordnung des Raumes hingewiesen und auf was man noch Achten muss, z.B. Windrichtungen oder sonstige örtliche Gegebenheiten.

Trupp beim ErkundenEine wichtige Hilfe dazu ist die sog. GAMS Regel. Hier geht es darum zuerst die Gefahr zu erkennen, die Einsatzstelle Absichern, Menschrettung durchzuführen und Spezialkräfte nachfordern.

Nach dem Absichern der Einsatzstelle, wurde mit einem Atemschutztrupp, die Lage und die Gefahrenstelle erkundet. Hierzu wurden die im LF16 vorhanden Möglichkeiten verwendet, wie leichte Chemikalien Schutzanzüge und Gummihandschuhe. Für die Erkundung wurden ebenso eine Wärmebildkamera und das Gasmessgerät mitgenommen. Mit der Wärmebildkamera wurde die Menge im Behälter gesichtet.

Der Trupp musste herausfinden, um welchen Stoff es sich handelt und die Ausbreitung einschätzen. Mit den erhalten Informationen (UN Nummer) wurde im Gefahrgut-Nachschlagewerk Nüßler nach dem Stoff gesucht und das Merkblatt dafür durchgesprochen.

Not-Dekon-PlatzParallel musste ein Not-Dekon Platz eingerichtet werden. Dafür wurden 6 A-Schläuche in einem Kreis aufgebaut und diese mit einer Folie überzogen. Sollte was mit dem 1. Trupp sein, könnte man hier jederzeit eine erste Dekontamination durchführen. Das „schmutzige“ Wasser wird hierdurch aufgefangen.
Was natürlich nicht fehlen durfte, der Brandschutz. Hierzu wurde Wasser, Schaum, sowie Pulver und CO2 Löscher vorbereitet.
Ein sog. Ablagefeld für weiter Gerätschaften und Materialien, z.B. zum Auffangen des Mediums oder zum Abdichten des Fasses wurde bereitgestellt.
Zum Schluss probierte man noch, wie man auslaufende Stoffe am besten auffangen kann, dazu wurden die vorhandenen Mittel vom LF16 und den anderen Fahrzeugen verwendet, z.B. Mulden, Kunststoffwannen, Druckschläuche oder Schachtabdeckungen. Ebenso, wie man abdichtet oder welche Maßnahmen man treffen kann, um ein Auslaufen zu verhinden, z.B. Umlagern des Behälters.