Aktuelles der Aktiven

Monatlicher Dienstabend: Technische Hilfeleistung - Forstunfall

Um auch bei land- und forstwirtschafltlichen Unfällen schnell und sicher Hilfe leisten zu können, versuchen wir dieses Thema mindestens einmal im Jahr in einem Dienstabend aufzugreifen.

Dieses Jahr wurde ein Forstunfall in Zusammenhang mit einem Rückewagen trainiert. Die angenommene Lage war eine Person, die unter einem Baum eingeklemmt war, der wiederum mit dem Arm des Rückewagen aufgeladen werden sollte. 

Nachdem sowohl das Unfallfahrzeug als auch der Baumstamm gegen jegliche Bewegung abgesichert war, könnte der Baumstamm unter Zuhilfenahme der Hochdruckhebekissen angehoben werden. Der Feuerwehr Falkenstein stehen für solche Szenarien zwei Hochdruckkissen mit je ca. 20t Hubkraft, sowie ein weiteres mit 10t Hubkraft zur Verfügung. 

Nach der Abschlussbesprechung wurde die Ausrüstung einer Sichtprüfung unterzogen und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

 

 

 

Monatlicher Dienstabend: Technische Hilfeleistung - Verkehrsunfall, Person eingeklemmt

Angriffstrupp nimmt den hydraulischen Spreizer vor.Nachdem die Inzidenzzahlen im Landkreis, seit langem wieder einen Dienstabend mit der vollständigen aktiven Mannschaft zulassen, wurde die technische Rettung eines eingeklemmten Patienten aus einem Unfallfahrzeug, trainiert.

Vorneweg wurden die taktischen Einsatzgrundsätze wie Verkehrsabsicherung, Brandschutz und Unterbau des Unfallfahrzeuges wiederholt. Anschließend wurde neben dem hydraulischen Rettungssatz, weitere Geräte wie Säbelsäge und Brechwerkzeugen am Übungsobjekt ausgiebig getestet.

Nach Übungsende wurden alle Werkzeuge einer Sichtprüfung unterzogen und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

Ablagefeld zur technischen Hilfeleistung

 

 

 

 

Monatlicher Dienstabend: Personenrettung mittels Schleifkorbtrage, Halten & Rückhalten

Patientenrettung über die SteckleiterIm Frühjahr 2021 wurde eine Schleifkorbtrage, mit entsprechendem Zubehör beschafft. Diese ist auf dem GW-L1 verlastet und wird zur Personenrettung aus unwegsamen Gelände verwendet.

Um das neu angeschaffte Equipment richtig einsetzten zu können, wurde pandemiebedingt aufgeteilt auf zwei Gruppen, unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienevorschriften die Rettung einer nicht gehfähigen Person über die Steckleiter in der Schleifkorbtrage trainiert. Weiterhin wurden alle erforderliche Knoten zum Abseilen, sowie das Halten und Rückhalten der Einsatzkräfte aufgefrischt.

Nach der Übung wird die verwendete Ausrüstung, in diesem Fall Leinen, Trage, Gurte und Leitern einer Sichtprüfung unterzogen und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

Besonders hervorzuheben gilt es den Beitrag  unserer ersten Bürgermeisterin, Heike Fries, da diese die Anschaffungskosten komplett aus privater Tasche finanzierte. Im Folgenden der Ausführliche Bericht der Mittelbayerischen Zeitung dazu:

https://www.mittelbayerische.de/region/cham-nachrichten/buergermeisterin-traegt-kosten-fuer-schleifkorbtrage-20909-art2014139.html

 

 

Fahrzeug- und Gerätedienst: Pumpenlauf

Maschinisten am Bedienstand der HeckpumpeNachdem der Dienstbetrieb pandemiebedingt bis in den Frühjahr 2021 stark eingeschränkt wurde, startete die Feuerwehr Falkenstein im Mai wieder mit den turnusmäßigen Gerätediensten. Unter Beachtung aller vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen und aufgeteilt in Kleingruppen, wurde der Betrieb der beiden Heckpumpen des LF16 und des MLF trainiert. 

 

 

Monatlicher Dienstabend: Umgang mit Großtieren

Um den stetig wachsenden Herausforderungen der Einsätze gerecht zu werden und sich auch in speziellen, nicht alltäglichen Situationen zurecht zu finden, wird bei der Feuerwehr viel Wert auf Fort- und Weiterbildung gelegt.
 
Ein spezieller Punkt diesmal: Der Umgang mit Großtieren.

So trafen sich die Aktiven der Stützpunkt-Feuerwehr Falkenstein beim letzten Dienstabend, unter strenger Einhaltung der derzeitigen Hygienevorschriften, mit Bernd Hackl auf dessen 7P Ranch.

Der vor allem durch die Vox Serie "Die Pferdeprofis" bekannte Pferdetrainer erklärte den richtigen Umgang mit verletzten und oder verängstigten Pferden.

Besonders auf das Verhalten der Tiere unter Stress und den dazu passenden Möglichkeiten eines sicheren Umgangs im Einsatz wurde bei der theoretischen aber auch praktischen Ausbildung direkt am Pferd Wert gelegt. 

Nach fast zwei Stunden mit vielen Informationen und Ratschlägen bedankte sich 1. Kommandant Stefan Reichhart mit einem kleinen Präsent bei Bernd Hackl für die gute und fundierte Fortbildung.

Weitere Infos zu Bernd Hackl sind auf der Homepage www.berndhackl.de zu finden.


 

Monatlicher Dienstabend: Tragbare Leitern

Angriffstrupp nimmt die Steckleiter vorNach einer längeren Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie, ist der Übungsbetrieb unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen und der begrenzten Teilnehmeranzahl einer Löschgruppe durch den KFV Cham wieder freigegeben worden. 

Aufgeteilt auf zwei Gruppen wurde, je an einem eigenen Terminen von der aktiven Manschaft das Aufstellen und die Rettung von gehfähigen Patienten über die vierteilige Steckleiter (verlastet auf LF16 und MLF) und die dreiteilige Schiebeleiter ( verlastet auf LF16) trainiert.

Die tragbaren Leitern stellen trotz moderner Drehleitern, immer noch eine wichtige Möglichkeit dar, um einen Zugang für die Einsatzkräfte zu schaffen oder Personen zu retten, gerade wenn die baulichen Gegebenheiten den Einsatz der Drehleiter nicht zulassen.

Einsatz der SchiebeleiterDer Umgang damit, erfordert jedoch aufgrund des hohen Verletzungspotentials intensives Training, um die Leitern fachgerecht und schnell zu benutzen. Im Zuge der Übung wurden noch die erforderlichen Knote wiederholt, um den Standplatz des Feuerwehrangehörigen zu sichern und den Abstieg des Patienten abzusichern. 

Nach der Übung wird standardgemäß die verwendete Ausrüstung, in diesem Fall Leinen, Gurte und Leitern einer Sichtprüfung unterzogen und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

 

 

 

 

 

 

 

Monatlicher Dienstabend: Einweisung Hebekissen

Simulierte PatientenrettungIm letzten Quartal des Jahres 2019 konnten die Niederdruck-Hebekissen der Feuerwehr nach 15 Jahren ausgesondert werden. Diese wurden durch drei neue Hebekissen der Marke Holmatro getauscht. Zuerst wurde am Dienstabend der Umgang dieser Hochdruckhebekissen (Betriebsdruck 12 Bar) theoretisch erläutert und anschließend an einem Fallbeispiel praktisch trainiert.

Wenngleich die zu bewegende Last bei dieser Übung weit unter der möglichen Hubkraft (über 20t) lag, konnte so im kleinem Maßstab sehr gut die Funktionsweise getestet werden und mehrere Möglichkeiten des sicheren Unerbauens ausprobiert werden. Gleichzeitig konnte die Strategie für das Vorgehen bei der Befreiung eines eingeklemmten Patienten unter einer schweren Last diskutiert  und Grundsätze wie die permanente Sicherung und Nachsicherung der Last, sowie die enge Absprache mit Notarzt und Rettungsdienst, wiederholt werden.

Fahrzeug- und Gerätedienst: Fahrertraining

Wenden auf engstem RaumEinmal pro Jahr trainieren alle Maschinisten und potentiellen Fahrer der Einsatzfahrteuge ihr Können an unseren Fahrzeugen. Hierbei werden verschiedene Übungen absolviert, wie zum Beispiel das Fahrzeug aus zügiger Fahrt an einen bestimmten Punkt "hinbremsen" oder das Fahrzeug auf engstem Kreis zu wenden. Mit solchen Übungen sollen die Fahrzeugführer ihr Arbeitsgerät so gut wie möglich kennen lernen um sie, im Einsatzfall auch Nachts und unter Stress, fachgerecht zu Bewegen. 

 

Monatlicher Dienstabend: Dispo Gruppe Strom

Einweisung am GerätIm Rahmen des Katastrophenschutzes des Landkreises Cham, beschaffte dieser ein 68 kVA Aggregat. Dieses wird im K-Fall oder bei Großschadenslagen durch das Landratsamt/ den Kreisbrandrat angefordert und durch die Gemeindefeuerwehren der Gemeinde Falkenstein  besetzt. Stationiert ist der Anhänger bei der Feuerwehr Falkenstein.

In regelmäßigen Abständen wird der fachgerechte Umgang mit dem Aggregat geübt, sowie die dazugehörigen Prüfungen durchgeführt.

Monatlicher Dienstabend: Umgang mit Leitern, Halten & Rückhalten

integriertes Rückhaltesystem Big FirelinerAm Dienstabend des Monats Mai beschäftigten sich die Aktiven der Feuerwehr Falkenstein mit dem Umgang mit Leitern, insbesondere der vierteiligen Steckleiter. Besonderes Augenmerk wurde auf die Beübung des neuen, in die Schutzjacke integrierten Rückhaltesystem "Big Fireliner" der Firma Consultive gelegt.

So konnte praxisnahe das Einsteigen in ein Obergeschoss, das fachgerechte Sichern der Leiter und des eigenen Standplatzes, sowie das Rückhalten eines Kameraden oder zu rettenden Patienten geübt werden. Auch die hierfür erforderlichen Knotenkunde wurden gemeinsam aufgefrischt.

Nach der Übung erfolgte eine Sichtprüfung am Rückhaltesystem, sowie die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

 

 

 

 

Fahrzeug- und Gerätedienst: Schaumübung

Löschangriff mit MittelschaumEinmal im Monat treffen sich die Aktiven an einem Samstag Nachmittag, um bestimmte technischen Methoden bzw. bestimmte technische Ausrüstung im Detail zu üben. Im April stand der ordnungsgemäße und effektive Umgang mit dem Löschmittel Schaum auf dem Dienstplan. Hierfür wurden die benötigten Armaturen beider wasserführenden Fahrzeuge erklärt und anschließend praktisch beübt. Der Feuerwehr Falkenstein steht die Ausrüstung für Mittel- und Schwerschaum, sowie Netzmittel zur verfügung.

Nach der Übung wurde die Ausrüstung gereinigt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

 

Monatlicher Dienstabend: Innenangriff

Angriffstrupp erhält EinsatzauftragAm Freitag, den 5. April fand der monatliche Dienstabend zum Thema Innenangriff mit Menschenrettung statt. Dafür wurde der Keller des Feuerwehrgerätehauses verraucht, wodurch ein Brand im Kellerge simuliert wurde. Den Gruppenführern der beiden falkensteiner Fahrzeuge bot sich initial folgende Lage: Über das Treppenhaus konnte sich der Rauch bereits über alle Stockwerke des Treppenraumes ausbreiten, in dem Gebäude ist eine Person gemeldet, die vermisst wird. Die beiden Angriffstrupps gingen jeweils unter Atemschutz in den Keller bzw. das erst Geschoss vor, um den Brand zu bekämpfen, sowie eine parallele Personenrettung einzuleiten.

Abschließend wurde die Übung besprochen, sowie die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt

Offizielle Übergabe der neuen Schutzanzüge

Übergabe der SchutzanzügeEndlich sind sie da...

...die lange erwarteten neuen Schutzanzüge.

Am Dienstagabend fand die offizielle Übergabe an die Gemeinde und an die Führungskräfte der Feuerwehren durch Frau Dipl. Ing. Textil/Dipl. Wirtschafts. Ing. Martha E. Ernst der Firma Consultiv statt.
Am Dienstabend am vergangenen Freitag wurden die personalisierten und maßgefertigten Anzüge Modell „Fireliner“ ausgegeben. Vor der Ausgabe wurden alle Feuerwehrdienstleistenden noch in die umfangreichen Funktionen und die Handhabung der Schutzkleidung eingewiesen.
Das bisher verwendete Modell „Bayern 2000“ hat schon etliche Jahre seinen Dienst geleistet und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Gerade auch um einen sicheren Einsatz unserer Atemschutzgeräteträger zu ermöglichen war es nötig, von Seiten der Gemeinde neue Schutzanzüge für die örtlichen Feuerwehren zu beschaffen.
Deutlich zu erkennen, vor allem auch im Straßenverkehr, sind die Gemeindefeuerwehren ab sofort in den neuen Gelb-Roten Schutzanzügen für die Bevölkerung sicher in jeder Einsatzlage gekleidet.
Gilt es nur noch zu hoffen, die Schutzanzüge so selten wie möglich im Einsatz zu haben.

Monatlicher Dienstabend: Objektbegehungen Kindergarten und Schule 

Neben den praktischen Ausbildungen gehören zu unverzichtbaren Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr auch regelmäßige Objektbegehungen. Gleich zwei Objekte standen am Dienstabend, Freitag den 05.10.2018, auf dem Programm.

Zuerst wurde zusammen mit der Kinderhausleiterin Bettina Bucher und Hausmeister Edwin Senft das Kinderhaus Santa Maria besichtigt. Vor allem für die PA-Träger waren die teilweise sehr verwinkelten Gruppenräume interessant, um im Ernstfall darauf eingestellt zu sein.

Im Anschluss zum Kinderhaus wurde die VS Falkenstein besucht. Zusammen mit Hausmeister Manfred Duscher wurder der Alarmierungsweg der BMZ durchgesprochen, die Technikräume im UG der Schule besichtigt und die Zugänge zur Schule durchgesprochen.
Im Zuge der Begehungen wurde auch der Umgang mit den im MLF und LF16 hinterlegten Alarmplänen geübt.
Beide Objektbegehungen waren für alle teilnehmenden Kameraden interessant und aufschlussreich.

Leistungsabzeichen: Gruppe im Löscheinsatz (3. Oktober 2018)

Teilnehmer am LeistungsabzeichenUm bei Brandeinsätzen schnell und effektiv helfen zu können, müssen die Feuerwehrfrauen und -männer immer wieder ihr wissen auffrischen und sich Ausbildungen unterziehen. Die Gruppe im Löscheinsatz war diesmal das Thema für 2 Gruppen der Feuerwehr Falkenstein am letzten Mittwoch.
Unter den Augen der Schiedsrichter von Kreisbrandmeister Meier Christian, Blüml Hermann und Mühlbauer Christian, wurde die Abnahme der Leistungprüfung durchgeführt. Beide Gruppen absolvierten die Prüfung erfolgreich.
Kreisbrandmeister Meier bedankte sich bei allen Teilnehmer für das Engagement und das sie sich die Zeit für die Ausbildung genommen
haben, um anderen Helfen zu können.

Zu den Teilnehmer gehörten:
Gruppe 1:
Daniel Holz, Matthias Handl, Agnes Semmelmann, Maximilan Griesbeck, Michael Wagner, Lukas Bräu, Christian Aumert, Jonas Pangerl, Christoph Aumüller.
Gruppe 2:
Christian Senft, Florian Engl, Eva Wiesmüller, Matthias Zollner, Korbinian Senft, Simon Aumüller, Andrè Hecht.

Teilnahme an der Übung zur Brandschutzwoche (20. September 2018)

Wie jedes Jahr stand am Donnerstag, den 20.09.2018, wieder ein Mal eine Übung im KBM Bereich Falkenstein im Rahmen der Feuerwehraktionswoche, die in diesem Jahr unter dem Leitsatz „Begegnen-Bewegen-Bewirken“ stand, statt.
Ausrichter der diesjährigen Übung war die Freiwillige Feuerwehr Arrach, die sich somit auch um die Organisation des Übungsobjekts bemühte.
Angenommen wurde in diesem Jahr ein Brand in einem öffentlichen Gebäude (Pfarrheim), in dem ein Ministrantenlager stattfand, womit bei Alarmierung von mehreren eingeschlossenen ausgegangen wurde.

Nachdem gegen 19:45 Uhr durch KBM Christian Meier und KBI Florian Hierl alarmiert wurde, rückten die Einsatzkräfte an um ihre jeweiligen Aufgaben zu übernehmen.
Als nächste, an den Unfallort anliegende, Feuerwehr mit PA-Geräteträgern bestand unser Primärauftrag darin, die ersten beiden Atemschutztrupps zu stellen und die Atemschutzsammelstelle einzurichten. Die weiteren Trupps stellten daraufhin die Feuerwehren aus Rettenbach und Michelsneukirchen.

Heuer zum ersten Mal bei einer Übung der Feuerwehraktionswoche dabei, war der BRK Cham Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuz mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst, dem HVO der BRK Bereitschaft Falkenstein, zwei Rettungswägen und der SEG Behandlung (GW San und MTW). Somit waren Mitglieder aus verschiedenen Bereitschaften aus dem gesamten Landkreis Cham beteiligt. Hauptaugenmerk der Teilnahme des BRK war die Zusammenarbeit der Schnittstellen und die Zusammenarbeit zwischen den Rettungsdienstmitarbeitern und den Feuerwehrkräften zu üben.
Somit konnten durch die Atemschutzgeräteträger rasch sämtliche Patienten über Leitern und über das Treppenhaus befreit und den Rettungskräften übergeben werden.

Durch andere Feuerwehren des KBM-Bereichs wurde die Wasserversorgung über einen nahe gelegenen Oberflurhydranten und den einige Meter entfernten Bach sichergestellt.

Nachdem sämtliche Patienten aus dem verrauchten Gebäude befreit wurden und das Feuer unter Kontrolle stand wurde die Übung durch den Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Arrach offiziell beendet.

Anschließend fand die Übungsnachbesprechung statt. Einsatzleiter und Kommandant der FF Arrach Christian Mühlbauer grüßte zuerst die anwesenden Feuerwehrkameraden und -kameradinnen und die anwesenden Funktionsträger. Laut ihm, war es wieder eine gelungene Übung die zeigte, das die Zusammenarbeit zwischen den Ortsfeuerwehren gut funktioniere.

Anschließend berichteten die einzelnen Abschnittsleiter über das Gelingen der Ansaugung und Wasserförderung, die Verkehrsabsicherung mit verbundener Einrichtung einer Umleitung und über die Zusammenarbeit der einzelnen Atemschutzüberwachungen mit der Atemschutzsammelstelle.

Daraufhin erläuterte von Seiten des BRK Einsatzleiter Rettungsdienst Tobias Muhr über die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen und dem Vorgehen des Rettungsdienstes.

Danach folgte die Abschlussbesprechung durch KBI Florian Hierl und KBM Christian Meier, die ebenfalls die gute Zusammenarbeit lobten.

Dienstabend: Gefahrgut und Not-Dekon (7. September 2018)

Im Dienstabend der FF Falkenstein am 07.09.2018 wurde das Thema Gefahrgut durchgenommen. Es ging darum, welche Möglichkeiten haben wir als örtliche Feuerwehr, um Erstmaßnahmen an einer Gefahrgut-Einsatzstelle durchzuführen.
Dazu wurde auf einem Parkplatz ein Übungsobjekt, in dem Fall ein Anhänger mit einem 200L Fass präpariert, von dem Unbekannte Flüssigkeiten austreten. Es wurde angenommen, dass es sich um einen Lieferwagen ohne äußerliche Kennzeichnung handelt und der Fahrer nicht weiß, was er genau geladen hat. Beim Bremsen verrutschte die Ladung und schlug Leck.

Bei der Anfahrt und Aufstellung der Fahrzeuge wurde bereits auf das Thema Ordnung des Raumes hingewiesen und auf was man noch Achten muss, z.B. Windrichtungen oder sonstige örtliche Gegebenheiten.

Trupp beim ErkundenEine wichtige Hilfe dazu ist die sog. GAMS Regel. Hier geht es darum zuerst die Gefahr zu erkennen, die Einsatzstelle Absichern, Menschrettung durchzuführen und Spezialkräfte nachfordern.

Nach dem Absichern der Einsatzstelle, wurde mit einem Atemschutztrupp, die Lage und die Gefahrenstelle erkundet. Hierzu wurden die im LF16 vorhanden Möglichkeiten verwendet, wie leichte Chemikalien Schutzanzüge und Gummihandschuhe. Für die Erkundung wurden ebenso eine Wärmebildkamera und das Gasmessgerät mitgenommen. Mit der Wärmebildkamera wurde die Menge im Behälter gesichtet.

Der Trupp musste herausfinden, um welchen Stoff es sich handelt und die Ausbreitung einschätzen. Mit den erhalten Informationen (UN Nummer) wurde im Gefahrgut-Nachschlagewerk Nüßler nach dem Stoff gesucht und das Merkblatt dafür durchgesprochen.

Not-Dekon-PlatzParallel musste ein Not-Dekon Platz eingerichtet werden. Dafür wurden 6 A-Schläuche in einem Kreis aufgebaut und diese mit einer Folie überzogen. Sollte was mit dem 1. Trupp sein, könnte man hier jederzeit eine erste Dekontamination durchführen. Das „schmutzige“ Wasser wird hierdurch aufgefangen.
Was natürlich nicht fehlen durfte, der Brandschutz. Hierzu wurde Wasser, Schaum, sowie Pulver und CO2 Löscher vorbereitet.
Ein sog. Ablagefeld für weiter Gerätschaften und Materialien, z.B. zum Auffangen des Mediums oder zum Abdichten des Fasses wurde bereitgestellt.
Zum Schluss probierte man noch, wie man auslaufende Stoffe am besten auffangen kann, dazu wurden die vorhandenen Mittel vom LF16 und den anderen Fahrzeugen verwendet, z.B. Mulden, Kunststoffwannen, Druckschläuche oder Schachtabdeckungen. Ebenso, wie man abdichtet oder welche Maßnahmen man treffen kann, um ein Auslaufen zu verhinden, z.B. Umlagern des Behälters.