Neuigkeiten zum Fest

Bericht zum Patenbitten am 06.10.2018

Wir sind überglücklich, denn das Patenbitten am 06.10. war erfolgreich. 

Die Freiwillige Feuerwehr aus dem benachbarten Völling übernimmt die Rolle des Patenvereins bei unserem 150-Jährigen Gründungsfest im nächsten Jahr.

Gegen 16:00 Uhr am vergangenen Samstag machten wir uns zusammen mit unserer Schirmherrin Heike Fries, unserer Festmutter Sonja Reichart und unserer Festbraut Selina Auburger mit einem Fass Bier unserer Festbrauerei Hofmark als Bittgeschenk auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus in Völling. Dort erwartete uns schon die Nachbarwehr mit dem obligatorischen "Holzkeil" zum Bitten vorbereitet. Unser 1. Vorstand und Festleiter Markus Semmelmann trat mit seiner Bitte an die Führungsriege der Völlinger heran, die sich natürlich über das Bittgesuch freuten, die Aufgabe aber nicht ohne Erfüllung einiger Aufgaben unsererseits übernehmen wollten.

So ging es in der ersten Aufgabe für den Festauschuss erst einmal daran, gemeinsam eine Maß Bier zu trinken. Was im ersten Moment als sehr einfach klang, stellte sich als wahrliche Mammutaufgabe heraus, denn der Maßkrug war nicht leicht, da er bis über die Hälfte aus Metall gegossen war. Doch nach anfänglichen Problemen wurde diese Aufgabe erfolgreich gelöst.

Als nächstes war die Aufgabe für einige Kameraden unserer Wehr einen Luftballon bis zu einem vorgegebenen Umfang aufzublasen. aber nicht irgendwie, sondern in feuerwehrtypischer Manier durch einen B-Schlauch hindurch an dessen beiden Enden sich ein Strahlrohr befand. Doch auch diese anfangs schirr unlösbare Aufgabe, meisterten wir mit Bravour.

Weiterging es für den Festausschuss und die Vorstandschaft daran über zwei C-Schläuche durch geschickte Bewegungen von einer Wanne aus zwei Eimer zu füllen. Mit den zwei Eimern durfte daraufhin eine Kübelspritze gefüllt werden, mit der es eine leicht entfernte Kerze im Glas zu löschen galt.

Um die Aufgaben abzurunden, bestand die letzte Aufgabe für die Damen der Wehr mit Buchstaben beschriftete Kästen in die richtige Reihenfolge zu bringen. Aus den Lettern ergab sich die erlösende Antwort:

"Voelling uebernimmt das Patenamt"

Für Sonja Reichart und Selina Auburger stand nun nur noch das durchtrennen des symbolischen Bandes zwischen den beiden Wehren. Daraufhin wurde als Zeichen der Zusammengehörigkeit die beiden Fahnen gekreuzt.

Anschließend wurde gemeinsam zum beim Gasthof Groß aufgebauten Zelt marschiert, wo durch Schirmherrin Heike Fries das Bittgeschenk angezapft wurde und noch einige Stunden das erfolgreiche Bitten und die dadurch ausgebrachte Verbundenheit der beiden Vereine gefeiert wurde.

Wir bedanken uns bei unserer Patenwehr für das zugebrachte Vertrauen und die erneute Übernahme der ehrenvollen Aufgabe. Wir freuen uns mit euch auf ein hoffentlich schönes und erfolgreiches Gründungsfest 2019.

 

Bericht zum Honorationenbitten am 22.09.2018

Am Abend des 22.09.2018 war es so weit und wir machten uns auf den Weg von der Ölbergkapelle zur Halle der Firma Schlosserei Reichart, wo bereits Heike Fries, Sonja Reichart, Selina Auburger und Franz Löffler auf uns warteten. Nach kurzen Grußworten durch unseren ersten Vorstand brachte selbiger mit seinen beiden Festleiterkollegen auch schon die Bitten vor, die natürlich auf dem obligatorischen „Holzscheidl“ kniend vorgetragen wurden.

Los ging es mit dem Bitten der Schirmherrin. Wir haben uns als Wunschkandidatin hierzu unsere erste Bürgermeisterin Heike Fries ausgesucht, die sich jedoch natürlich nicht mit der Bitte allein zufriedengab. So bekamen die drei Festleiter die Aufgabe, zusammen mit unseren 1. Kommandanten innerhalb kürzester Zeit je eine Suppe auszulöffeln. Dies haben unsere 4 Kameraden natürlich mit Bravour gemeistert, womit Heike Fries die Bitte zur Schirmherrschaft gar nicht mehr negativ zu beantworten wusste.

Als zweites folgte das Bitten der Festmutter. Nachdem die Festmutter nicht nur ein Schönes Bild am Fest abgeben soll, sondern die Übernahme einer solchen Aufgabe auch eine symbolträchtige Verbundenheit zur Feuerwehr ausdrückt, kam unseren Festausschuss natürlich Sonja Reichart in den Sinn. Doch auch sie hatte unserer Wehr eine saubere Aufgabe vorbereitet. In der familieneigenen Schlosserei wurde eine metallerne Wippe gefertigt, auf der sich der gesamte Festausschuss ausbalancieren musste. Auch diese Aufgabe konnte erfüllt werden, wodurch die Halbe Miete schon einmal im Petto war.

Daraufhin folgte das Bitten der Festbraut. Hierbei fiel die Wahl des Festausschusses auf Selina Auburger, die der Feuerwehr bei diversen Vereinsfesten in den letzten Jahren bereits als hübsche Fahnenbegleitung zur Seite stand. Doch ob der Zusammenhalt in unserer Wehr funktioniert, wollte sie durch eine kleine Aufgabe herausbekommen. In der Halle war aus Teelichtern eine große „150“ aufgebaut, die einige unserer Kameraden in wenigen Minuten mit kleinen Wasserpistolen löschen sollten. Sie konnten nicht nur das Feuer „löschen“ sondern auch die vorgegebene Zeit bei weiten unterbieten. Somit kam auch Selina zu dem Entschluss, die ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen.

Last but not least folgte daraufhin das Bitten des Ehrenschirmherrn. Da diese Aufgabe v.a. damit verbunden ist, für Gutes Wetter am Festwochenende zu sorgen wurde schon in der Eröffnung der Bitte der Schirm erwähnt. Doch wie es der Brauch so will, stimmte auch Landrat Franz Löffler nicht einfach ohne Weiteres zu und stellte die gesamte Wehr auf die Probe. Er wollte nämlich wissen wie gut wir zusammenhalten und wie gut wir unsere Heimat kennen. Und so stimmten wir in Begleitung der Falkensteiner Musikanten das Falkensteiner Lied an. Auch wenn dieses Lied für die meisten schon etwas in Vergessenheit geraten ist, konnten wir Herrn Löffler mit unserem gemeinsamen Gesang überzeugen, die Ehrenschirmherrnschaft mit Freude und Stolz zu übernehmen.

Nachdem alle vier „Ja“ gesagt haben fiel v.a. den Festleitern aber auch uns Allen ein Stein von Herzen. Wir möchten uns natürlich auch auf diesem Wege noch einmal bei den Partnern-/Partnerinnen der Ehrenträgern bedanken, da diese wohl eine stressige Zeit im Mai 2019 vor sich haben werden.

Nach dem erfolgreichen Bitten ging es in der Halle der Familie Reichart weiter mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließendem Kaffee und Kuchen. Um uns schon mal auf unser Fest einzustimmen spielte nach dem Essen die Nachwuchsband „someoneelse“ auf. Mit ihren Coverversionen bekannter Rockklassiker und auch neuerer Rocknummern waren bereits nach wenigen Minuten alle auf den Bänken. Auch unsere Festdamen und Festkinder haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Zum Bierzelthit „Hulapalu“ von Andreas Gabalier haben sie einen Tanz einstudiert, den sie der gesamten Wehr zum ersten Mal präsentierten. Somit wurde das erfolgreiche Bitten bei guter Musik, Essen und Trinken, wie eine erste kleine Generalprobe für unser Fest, noch lange gefeiert.